Stille Nacht

Dez 28, 2004 | SpielRaum

Stille –

Die Meister des Lichts
verfangen im Nichts
Ihre Strahlen kommend
aus der Unendlichkeit
einer schweigenden Sinfonie im Morgentau.
Verwoben sind sie in unsere Wirklichkeit
des Lebens, des Gebens, des Strebens,
zum Erhalten des Funken
des Spiegelns der Göttlichkeit
in diesem Augen-Blick !

Hilfe ist auf dem Weg,
ohn’ Unterlaß wird unserem Menschlichen
ein sinn-volles Sein in der Erhabenheit
des erhobenen Geistes
ermöglicht.
Am Fuße der göttlichen Güte,
uns stolz beugend im geduldigen Hören
erfahren wir Selbst.

Wieder und wieder
bis wir vergessen, was wir ohnehin nie
wissend wußten
und zur Einsicht gelangen im
Jetzt-Sein
der Verflechtungen aller Sinne
zum endlosen Gewebe dessen, was wir
Leben nennen.

Un-endlich sind die Möglichkeiten,
unsere Grenzen
sind Täuschungen
eines un-wissenden Verstandes, der wirk-sames Verständnis
in den Bereich des Un-wirklichen verdichtet
und gnaden-volles Wunder verlacht.

Die wahre Suche ist nur nach der
Frage,
die uns diese Antwort erklärt,
die wir täglich er-Leben.
Der versprochene vergebende ‘Heiland’
ist die Dreifalt
des eigenen eigentlichen
Wesens,
die tiefe Träne der vergehenden Zeit
getröstet
im sanften Arm des liebenden Ebenbildes im Du.
Werden wir jeh zum Ende des Jammers gelangen,
wo uns dieses Labsal vom ursprünglichen Quell
der Wahrheit wahr-haftig wird
als Gewißheit
der Ganzheit
unseres Seins?
Wo die Be-deutung erfasst wird
in reinster Klarheit
und wo Zweifel und Zwiespalt
den Todesgriff ihrer unaufhörlichen Eile
von unseren bedrängten Herzen entgleiten lassen?
Der Gral des heilenden ı
heiligen Balsams
ist in unserer Mitte.
Die Gabe des wissenden Schauens,
das sich auf sich Selbst im Augenblick richtet,
zum Erlangen des zeitlosen Friedens
im dunklen gleißenden Licht
auf der anderen Seite
des Abgrundes
hinter der Schwärze
der gefühlten fühlenden
Nacht.